Verfasst von: Martina | 7. Februar 2010

Thermografie

Mittlerweile haben wir Februar, weiterhin hochwinterliches Wetter mit Schneemassen und Minustemperaturen, doch unsere Problemfenster sind leider immer noch nicht gerichtet – ob’s am weihnachtlichen Betriebsurlaub, am Wetter oder an gegenseitigen Schuldzuweisungen der Handwerker liegt, bleibt ein ewiges Rätsel…

Ideal sind diese Aussentemperaturen allerdings für eine thermografische Betrachtung des Hauses, also haben wir den Fassadenbauer um die Einlösung seines Versprechens vom Sommer gebeten. Bei den Dämmarbeiten gab es damals einige Zweifel bzgl. der korrekten Ausführung, und ein späteres Wärmebild sollte hier Klarheit schaffen.

Der gute Mann rückte also an mit der Wärmekamera und hat erst von innen, dann von aussen potentiell kritische Punkte unter die Lupe genommen. Fenster für Fenster sind wir alle Räume und Stockwerke durchgegangen, und das Ergebnis war sehr erfreulich. Bis auf die bekannten Prombleme gab es nur einige Fenster mit geringen Abweichungen (> 4°C Differenz), die aber durch einfaches Nachjustieren der Flügel dichter eingestellt werden können. Die Messungen mit einer solchen Kamera sind beeindruckend genau – von den Heizschlangen der Fussbodenheizung im (noch nicht aufgeheizten) Estrich bis hin zum Fussabdruck, wo gerade eine Person gestanden hat, wird das unsichtbare plötzlich sehbar. Auch von aussen gab es keine gelben oder gar roten Stellen; unser Haus zeigte sich in schönstem gleichmässigen Blau – ganz im Gegensatz zu dem nachstehenden Beispiel einer ungedämmten Fassade.

Verfasst von: Martina | 20. Dezember 2009

Lichtblicke und Wärmebrücken

In den letzten Tagen wurden die restlichen Strassenlaternen aufgestellt – rechtzeitig zu Weihnachten? Wie auch immer, wir sind froh, nicht mehr im Dunkeln durch den Schneematsch stolpern zu müssen und freuen uns über die abendliche Beleuchtung.

Weniger erfreulich sind die Probleme mit den Fenstern. Zu den bereits ‘bekannten’ Spalten zwischen den Glasleisten einiger Fenster kam heute die Entdeckung von Eiszapfen an einem der Scharniere – nein, nicht etwa aussen, sondern innen! Klar, momentan herrschen extreme Wetterbedingungen (-18 Grad), doch handelt es sich hier um eine deutliche Wärmebrücke. Das Thema Fenster wird uns (und den Fensterbauer!) wohl noch eine Weile beschäftigen.

Ansonsten sind die Innentemperaturen äusserst angenehm und die Heizung reagiert sehr fein auf die Aussentemperatur bzw. manuelle Einstellungen. Auch wenn das Dachgeschoss derzeit noch ungeheizt ist, sorgt die ständige Luftzirkulation durch die Lüftungsanlage dafür, dass Wärme von unten nicht nach oben aufsteigt – vielleicht ein ähnlicher Effekt wie bei einer Inversionswetterlage, wo kältere Luft von oben (aus den Lüftungsventilen) die warme Luft unten (im Zimmer) abschirmt, nur umgekehrt … ach, meine Physikkenntnisse sind damit auch restlos erschöpft.

Verfasst von: Martina | 15. Dezember 2009

Wintereinzug

Seit einigen Tagen herrschen hochwinterliche Bedinungen, wir konnten bereits die Zuverlässigkeit der lokalen Strassenmeisterei bewundern, Streu- und Räumdienste waren bereits in aller Herrgottsfrühe unterwegs.

Heute wurde das Vordach ausgeschalt und die Stütze gesetzt (natürlich in umgekehrter Reihenfolge) – und siehe da, es gibt auch einen Briefkasten; nachdem sich der Postbote gerade an die kurzfristig zum Postkasten beförderte Abfalltonne gewöhnt hatte und nur noch vereinzelt Besucher ihre Zigarettenkippen darin entsorgt hatten, herrschen nun wieder ‘normale Zustände’.

Die Carport-Fundamente, die aus rätselhaften Gründen zu niedrig betoniert wurden, müssen noch etwas warten, bis für die endgültige Höhe nachgelegt werden kann – zu kalt für Beton … und im Haus ist es kuschelig warm.

Verfasst von: Martina | 24. November 2009

Vordach steht

Letzte Woche endlich!! wurde das Vordach aufgestellt. Unter kritischen Blicken von Bauherr, Architekt und einiger Nachbarn wurden die Betonteile mit dem Autokran vom Transporter gehievt und behutsam neben bzw. über dem Eingang an der Hauswand positioniert. Das Kunststück gelang tatsächlich, ohne einen Kratzer oder Dellen zu hinterlassen (zumindest soweit). Beeindruckend, wie man grobes Gerät so feinsteuern kann.

Danach wurden die beiden Wandscheiben für das Einfüllen des Ortbetons eingeschalt und abgestützt. Das Rohbau-Feeling kehrt also noch einmal zurück – es ist wie Déjà-Vue, wenn man, im Dunkeln/Nassen/Kalten, unter tropfenden Spriessen nun das Haus betritt. Nicht, dass wir uns nach dieser lichtlosen, feuchten Zeit zurücksehnen …

Verfasst von: Martina | 26. Oktober 2009

Herbststimmung

Die Blätter werden bunter, die Tage kürzer – und wir haben immer noch keine Aussenbeleuchtung im Eingangsbereich; es wird wirklich Zeit, dass das Vordach samt Deckenstrahler aufgestellt werden kann. Und das passiert hoffentlich in den nächsten 2 Wochen, nachdem die Entscheidung für den Carport und die Fahrradgarage nun in den letzten Zügen liegt.

Nachbargarten

Nachbargarten

Verfasst von: Martina | 22. September 2009

Eingangsüberdachung

Der Alltag hat uns wieder voll im Griff, die Baustelle wird langsam zum Nebenschauplatz. Mit der Geländeplanie und der Plattform für den Carport wurden auch die Fundamente für das Vordach gegossen, und warten nun darauf, dass es aufgestellt wird, samt integriertem Briefkasten.

Nein, kein Fahrradständer

Bevor die Heizperiode beginnt (bei uns sicher später als bei anderen :-) ), versuchen wir, unsere moderne Haustechnik zu verstehen und die optimale Parametrierung zu finden, Norberts neues Lieblingshobby. Dabei hat sich herausgestellt, dass man ‘vergessen’ hat, einen Temperaturfühler am Warmwasserrücklauf zu setzen. Das hat die gesamte Heiz- und Solaranlage durcheinandergebracht und Norbert fast an den Rand des Wahnsinns. Die Lüftungsanlage läuft auf höchster Stufe, um die Feuchtigkeit aus dem Haus zu treiben – davon gibt es immer noch jede Menge, kein Wunder bei der Rekordbauzeit von 7 Monaten!

Verfasst von: Martina | 17. September 2009

Sa(la)t-Schüssel montiert

Endlich wieder Fernsehen… Ach was: endlich wieder Radio! Ohne Tageszeitung (keine bestellt), Radio und Fernsehen (kein Kabel, keine Antennen) waren die letzten drei Wochen eine nachrichtentechnische Durststrecke. Klar, man kann alles im Internet finden, aber so ist es doch angenehmer. Nicht, dass uns der Gesprächsstoff ausgegangen wäre. Und auf der Festplatte gibt es immer noch ungesehene Filmkonserven.

Vorher stand uns die Welt der Kabelsender offen, nun wird das Angebot von Astra & Co. erforscht, es gibt interessantes zu entdecken – gleich mal den französischen Jazzsender gebookmarked :-) .

Direct Link zum Feldberg

Verfasst von: Martina | 11. September 2009

Immer noch Baustelle

Nachdem es innen langsam wohnlicher wird und Handwerker den Tagesablauf nur noch gelegentlich ’stören’, geht es draussen um so heftiger zu: Bagger schieben viele Kubikmeter Erde hin und her, um aus der wilden Hügellandschaft sinnvoll geformtes Gelände und eine Plattform für Carport und Fahrradgarage zu modellieren.

Tiefbau ...

Das Setzen der L-Steine ohne Kran (mit dem Bagger) war eine ziemliche Herausforderung, doch die Tiefbauspezialisten haben gute Arbeit geleistet – alles gerade und in Flucht. Wieder einmal sieht plötzlich alles anders aus, und an Garten ist noch lange nicht zu denken.

Dem schönen Spätsommerwetter sei Dank, bleibt uns eine wüste Schlammschlacht noch erspart, und die Schotterpackung wird hoffentlich weiterhin das gröbste verhindern.

"Terasse"

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