Verfasst von: Martina | 22. Mai 2010

Fast schon Sommer …

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… doch bis zum Garten ist's noch ein langer Weg. Hauptsache, der Grill steht.

Diese Woche, endlich, wurde der Carport aufgebaut.

Nach einem ersten Anlauf vor einigen Wochen, der als Eigenleistung geplant war, bei dem wir dann auf halber Strecke – durchnässt, verkühlt, frustriert – aufgeben mussten, weil die gelieferten Bauteile aufgrund eines Messfehlers gar nicht passen konnten, freuen wir uns nun um so mehr, dass der Carport samt Fahrradgarage nun endlich steht. Und letztendlich ohne unser Zutun, hatte doch der Verkäufer seine Fehlmessung wieder gutzumachen!

Leider müssen die Winterreifen, Fahrräder und sonstigen Gerätschaften noch in ihrem Exil im Dachgeschoss bleiben, denn der Fussboden im Carport gleicht immer noch einer schotterigen Berg- und Talbahn.

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an das Team der tapferen Helfer, die trotz Wind und Wetter einfach ‘alles’ gegeben haben! Vielleicht hat ja der Linseneintopf für Entschädigung gesorgt…

Verfasst von: Martina | 24. März 2010

Gardinen

Gardine Teil I

Noch bevor die letzten Fussleisten und Lampen montiert sind, hängt der erste Vorhang. Dem voraus ging ein arbeitssames Wochenende mit Schere, Massband, mehreren Zollstöcken und Nähmaschine, an dem ich 7 laufende Meter Stoffbahnen, in 300 cm Breite irgendwie verarbeitet habe. Messen, zeichnen, stecken, messen, schneiden, nähen – gefühlte 20 km Naht … die Fugen der Fliesen im Wohnzimmer haben sich als wahre Helfer erwiesen – viel besser als jedes Schnittmuster.

Inzwischen hängt die Pracht und das Schlafzimmer sieht gleich viel wohnlicher aus.

Verfasst von: Martina | 6. März 2010

Never ending WinterWonderLand …

Auch wenn die weisse Pracht wunderbar in der Sonne glitzert – zartes Grün wäre uns lieber.

Die ersten Vorboten des Frühlings wurden heute nacht wieder von Schneemassen begraben. Doch die Sonne hat schon Kraft, die Solargewinne sind beträchtlich (wenn die Kollektoren nicht gerade schneebedeckt sind) und die dreischeibenverglasten Fenster wirken wie eine natürliche Flächenheizung.

Verfasst von: Martina | 7. Februar 2010

Thermografie

Mittlerweile haben wir Februar, weiterhin hochwinterliches Wetter mit Schneemassen und Minustemperaturen, doch unsere Problemfenster sind leider immer noch nicht gerichtet – ob’s am weihnachtlichen Betriebsurlaub, am Wetter oder an gegenseitigen Schuldzuweisungen der Handwerker liegt, bleibt ein ewiges Rätsel…

Ideal sind diese Aussentemperaturen allerdings für eine thermografische Betrachtung des Hauses, also haben wir den Fassadenbauer um die Einlösung seines Versprechens vom Sommer gebeten. Bei den Dämmarbeiten gab es damals einige Zweifel bzgl. der korrekten Ausführung, und ein späteres Wärmebild sollte hier Klarheit schaffen.

Der gute Mann rückte also an mit der Wärmekamera und hat erst von innen, dann von aussen potentiell kritische Punkte unter die Lupe genommen. Fenster für Fenster sind wir alle Räume und Stockwerke durchgegangen, und das Ergebnis war sehr erfreulich. Bis auf die bekannten Prombleme gab es nur einige Fenster mit geringen Abweichungen (> 4°C Differenz), die aber durch einfaches Nachjustieren der Flügel dichter eingestellt werden können. Die Messungen mit einer solchen Kamera sind beeindruckend genau – von den Heizschlangen der Fussbodenheizung im (noch nicht aufgeheizten) Estrich bis hin zum Fussabdruck, wo gerade eine Person gestanden hat, wird das unsichtbare plötzlich sehbar. Auch von aussen gab es keine gelben oder gar roten Stellen; unser Haus zeigte sich in schönstem gleichmässigen Blau – ganz im Gegensatz zu dem nachstehenden Beispiel einer ungedämmten Fassade.

Quelle: http://www.bauthermografie-luftdichtheit.de

Verfasst von: Martina | 20. Dezember 2009

Lichtblicke und Wärmebrücken

In den letzten Tagen wurden die restlichen Strassenlaternen aufgestellt – rechtzeitig zu Weihnachten? Wie auch immer, wir sind froh, nicht mehr im Dunkeln durch den Schneematsch stolpern zu müssen und freuen uns über die abendliche Beleuchtung.

Weniger erfreulich sind die Probleme mit den Fenstern. Zu den bereits ‘bekannten’ Spalten zwischen den Glasleisten einiger Fenster kam heute die Entdeckung von Eiszapfen an einem der Scharniere – nein, nicht etwa aussen, sondern innen! Klar, momentan herrschen extreme Wetterbedingungen (-18 Grad), doch handelt es sich hier um eine deutliche Wärmebrücke. Das Thema Fenster wird uns (und den Fensterbauer!) wohl noch eine Weile beschäftigen.

Ansonsten sind die Innentemperaturen äusserst angenehm und die Heizung reagiert sehr fein auf die Aussentemperatur bzw. manuelle Einstellungen. Auch wenn das Dachgeschoss derzeit noch ungeheizt ist, sorgt die ständige Luftzirkulation durch die Lüftungsanlage dafür, dass Wärme von unten nicht nach oben aufsteigt – vielleicht ein ähnlicher Effekt wie bei einer Inversionswetterlage, wo kältere Luft von oben (aus den Lüftungsventilen) die warme Luft unten (im Zimmer) abschirmt, nur umgekehrt … ach, meine Physikkenntnisse sind damit auch restlos erschöpft.

Verfasst von: Martina | 15. Dezember 2009

Wintereinzug

Seit einigen Tagen herrschen hochwinterliche Bedinungen, wir konnten bereits die Zuverlässigkeit der lokalen Strassenmeisterei bewundern, Streu- und Räumdienste waren bereits in aller Herrgottsfrühe unterwegs.

Heute wurde das Vordach ausgeschalt und die Stütze gesetzt (natürlich in umgekehrter Reihenfolge) – und siehe da, es gibt auch einen Briefkasten; nachdem sich der Postbote gerade an die kurzfristig zum Postkasten beförderte Abfalltonne gewöhnt hatte und nur noch vereinzelt Besucher ihre Zigarettenkippen darin entsorgt hatten, herrschen nun wieder ‘normale Zustände’.

Die Carport-Fundamente, die aus rätselhaften Gründen zu niedrig betoniert wurden, müssen noch etwas warten, bis für die endgültige Höhe nachgelegt werden kann – zu kalt für Beton … und im Haus ist es kuschelig warm.

Verfasst von: Martina | 24. November 2009

Vordach steht

Letzte Woche endlich!! wurde das Vordach aufgestellt. Unter kritischen Blicken von Bauherr, Architekt und einiger Nachbarn wurden die Betonteile mit dem Autokran vom Transporter gehievt und behutsam neben bzw. über dem Eingang an der Hauswand positioniert. Das Kunststück gelang tatsächlich, ohne einen Kratzer oder Dellen zu hinterlassen (zumindest soweit). Beeindruckend, wie man grobes Gerät so feinsteuern kann.

Danach wurden die beiden Wandscheiben für das Einfüllen des Ortbetons eingeschalt und abgestützt. Das Rohbau-Feeling kehrt also noch einmal zurück – es ist wie Déjà-Vue, wenn man, im Dunkeln/Nassen/Kalten, unter tropfenden Spriessen nun das Haus betritt. Nicht, dass wir uns nach dieser lichtlosen, feuchten Zeit zurücksehnen …

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