Mittlerweile haben wir Februar, weiterhin hochwinterliches Wetter mit Schneemassen und Minustemperaturen, doch unsere Problemfenster sind leider immer noch nicht gerichtet – ob’s am weihnachtlichen Betriebsurlaub, am Wetter oder an gegenseitigen Schuldzuweisungen der Handwerker liegt, bleibt ein ewiges Rätsel…
Ideal sind diese Aussentemperaturen allerdings für eine thermografische Betrachtung des Hauses, also haben wir den Fassadenbauer um die Einlösung seines Versprechens vom Sommer gebeten. Bei den Dämmarbeiten gab es damals einige Zweifel bzgl. der korrekten Ausführung, und ein späteres Wärmebild sollte hier Klarheit schaffen.
Der gute Mann rückte also an mit der Wärmekamera und hat erst von innen, dann von aussen potentiell kritische Punkte unter die Lupe genommen. Fenster für Fenster sind wir alle Räume und Stockwerke durchgegangen, und das Ergebnis war sehr erfreulich. Bis auf die bekannten Prombleme gab es nur einige Fenster mit geringen Abweichungen (> 4°C Differenz), die aber durch einfaches Nachjustieren der Flügel dichter eingestellt werden können. Die Messungen mit einer solchen Kamera sind beeindruckend genau – von den Heizschlangen der Fussbodenheizung im (noch nicht aufgeheizten) Estrich bis hin zum Fussabdruck, wo gerade eine Person gestanden hat, wird das unsichtbare plötzlich sehbar. Auch von aussen gab es keine gelben oder gar roten Stellen; unser Haus zeigte sich in schönstem gleichmässigen Blau – ganz im Gegensatz zu dem nachstehenden Beispiel einer ungedämmten Fassade.












